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Soziales Unternehmertum – Soziale Ziele erreichen

Close up of businessman signing a contract.Soziale Ziele mit unternehmerischen Konzepten erreichen: Das ist – kurz gesagt – der Grundgedanke des Sozialen Unternehmertums (Social Entrepreneurship). Mit dem „klassischen Unternehmer“ aus der Wirtschaft haben Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer dabei viel gemeinsam: Unternehmergeist, Visionskraft, Kreativität und den Willen zum Erfolg.

Mittel zum sozialen Zweck

Dazu kommt, dass sie gemeinnützig „ticken“. Für sie spielt der erwirtschaftete Gewinn nur eine Nebenrolle, in manchen Fällen sogar gar keine Rolle. Im Vordergrund stehen der soziale Zweck und der gesellschaftliche Nutzen der Geschäftstätigkeit (Social Im-pact). Für Sozialunternehmen geht es dabei im weitesten Sinne um gesellschaftliche Veränderungen: beispielsweise in den Bereichen Pflege, Jugendhilfe, Arbeitsmarktintegration, alternative Energiegewinnung bis hin zu Finanzdienstleistungen oder Fair Trade, so die Universität Heidelberg in ihrer Studie „Social Entrepreneurship in Deutschland“ (2013).

Gewinnorientierung für Nachhaltigkeit

Es gibt unterschiedliche Definitionen von Sozialem Unternehmertum. Die meisten sind sich darüber einig: Sozialunternehmen sind an ihrem gesellschaftlichen Nutzen zu erkennen. Uneins ist man sich dagegen über den Punkt, wie stark oder schwach die Gewinnorientierung des Unternehmens ausgeprägt sein darf. Allerdings sollten Sozialunternehmen durchaus „Geld verdienen“. Nur so können sie sich selber tragen. Das macht sie unabhängig von externen Geldgebern und sorgt dafür, dass sie nachhaltig sozial wirken.

Beitrag zum sozialen Zusammenhalt

Sozialunternehmen werden für ihre sozialen Zwecke in aller Regel besonders innovativ: nicht nur, was ihre Produkte und Dienstleistungen angeht, sondern auch bei den von ihnen benutzten Produktions- und Organisationsmethoden. Sie beschäftigen außerdem häufig Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Beschäftigung, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum Abbau von Ungleichheiten.

(Quelle: GründerZeiten 27, BMWi, Berlin)
(Bildnachweis: ©-lichtmeister – Fotolia.com)

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