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Keine Angst vor Stolpersteinen – präventives Risikomanagement

RisikoÜblicherweise werden unternehmerisches Geschick und optimale Entscheidungsfindung mit einem erhöhten Umsatz oder auch einem gesteigertem Image belohnt. Doch auf dem Weg zum Durchbruch und einer stabilen Marktposition lauern auch Gefahren, die für den Unternehmer schnell zum unangenehmen Stolperstein werden können.

Der Verlust von wertvollen Mitarbeitern, ihrem Wissen und zuletzt auch den von ihnen betreuten Kunden bedroht bspw. langfristig nicht nur den Erfolg sondern auch die Existenz eines ganzen Unternehmens. Auch allgemeine Veränderungen der Unternehmensstruktur können ein Risiko darstellen. Doch ein Risiko lässt sich minimieren und sich sogar bei rechtzeitiger Erkennung in Chancen umwandeln.

Beobachtungen aus der Praxis zeigen: Die Ursachen für Risiken und Gefahren können sich in der Praxis recht unterschiedlich darstellen. Technologische Neuerungen, die marktbedingte Umstrukturierung der Vertriebssystematik oder auch die Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen können sich bei ausbleibender Reaktion von Seiten des Unternehmens schnell zu einem gewaltigen Gefahrenpotential entwickeln. Dennoch: Besonnenheit ist angesagt und kein „blind-panischer Aktionismus“. Risikomanagement ist kein Hexenwerk, sondern lässt sich bereits mit der Einhaltung vereinzelter Regeln umsetzen. Die Zuordnung erkannter Risiken zu mehr oder weniger potenziellen Gefahrenstufen führt meist schon zur Wahl der entsprechenden und richtigen Gegenmittel.

(Gastbeitrag von Jörg A. Macht, Grevenbroich, www.imb-beratung.de)

7 Gedanken zu “Keine Angst vor Stolpersteinen – präventives Risikomanagement

  1. Hallo,
    wenn es mir gestattet ist würde ich anfragen ob Sie einen weiterführenden Link in Ihren Artikel einbauen könnten.
    In Zusammenarbeit mit dem Projektbüro der Ruhr-Universität Bochum ist folgender Artikel über die Basics vom Risikomanagement in kleinen- und mittleren Projekten entstanden:
    http://www.projekt-smag.de/risikomanagement

    Vielen Dank,
    Tim D.

  2. Schöner Artikel.
    Risikomanagement muss im Unternehmen groß geschrieben werden, das ist leider in vielen Unternehmen noch nicht angekommen.
    Die gute Nachricht ist, dass das Bewusstsein für IT-Gefahren in Unternehmen in den letzten Jahren stark zugenommen hat. In erster Linie liegt das daran, dass private und berufliche Elemente sich zunehmend vermischen – an vielen Stellen ist das gewollt, aber das schafft natürlich auch erhebliche Risiken. [Quelle: http://www.finance-magazin.de/risiko-it/risikomanagement/gutes-it-risikomanagement-ist-eine-herkulesaufgabe/ ]
    Die Unternehmensspitze muss den Ton angeben und den Mitarbeitern klar machen, welche Bedeutung das Risikomanagement insbesondere in der IT hat. Risikomanagement muss in die Unternehmenskultur einfließen und gelebt werden.

    Gruß,
    W.

  3. guter artikel! raten Sie denn dazu, einen extra dafür beauftragten angestellten (Risikomanager) einzustellen. Oder gar freiberufliche Risikomanagementberater einzuladen?

    • Einen Rat zu geben ist ziemlich schwer, wenn die Rahmenbedingungen eines Unternehmens nicht bekannt sind. Auch eine pauschale Antwort lässt sich dafür nicht finden. Für den Mittelstand ist es meistens finanziell überschaubarer, wenn eine Risikomanagementberater bei bedarf hinzugezogen wird. Für große Unternehmen kann sich ein Arbeitnehmer, der für das Risikomanagement zuständig ist, durchaus rentabel einsetzen lassen.

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