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Sieben Sünden beim Gründen

Die Existenzgründung ist ein komplexes Vorhaben und lässt viele Risiken entstehen, wenn die Vorbereitung oberflächlich bleibt. Wir haben sieben Sünden zusammengestellt, die einen erfolgreichen Start als Unternehmer erschweren oder sogar zum scheitern bringen.

 

  • Übereilte Gründung: Wer sich nicht ausreichend von fachlicher Seite beraten lässt und sich nicht die Zeit nimmt, die Gründung bis ins Detail zu durchdenken und vorzubereiten, könnte sein überstürztes Handeln schnell bereuen.
  • Schlechte Geschäftsidee: Unerlässlich ist die Frage, ob die Geschäftsidee überhaupt sinnvoll ist, ob es überhaupt einen Markt dafür gibt bzw. ob der Markt nicht vielleicht schon übersättigt ist.
  • Mangelhafte Kundenakquise: Können Sie auf Menschen zugehen? Das ist das A und O, um Kunden zu gewinnen – für viele Existenzgründer eine der Hürden. Eine professionelle Schulung ist in vielen Fällen ratsam.
  • Zu geringe Rücklagen: Der Kapitalbedarf wird oft unterschätzt. Für schlechte Zeiten sollte der Jungunternehmer Geld auf der hohen Kante haben. Schließlich läuft das Geschäft nicht immer so schnell an, wie erwünscht.
  • Finanzamt: Das Finanzamt könnte eine Nachzahlung zur Einkommenssteuer fordern, wenn der Gewinn höher ist als vom Gründer zunächst nur geschätzt. Das wird oft vergessen.
  • Fehlendes wirtschaftliches Rüstzeug: Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sollte jeder Existenzgründer haben. Fehlen sie, kann schnell der Überblick über die Geschäftsentwicklung verloren gehen.
  • Streit mit dem Geschäftspartner: Bei Gründungen im Team denken die Partner oft nicht darüber nach, dass es zum Streit und im schlimmsten Fall zur Trennung kommen kann. Dies ist oft nicht im Gesellschaftsvertrag geregelt.

(Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com)

4 Gedanken zu “Sieben Sünden beim Gründen

  1. In einem guten Businessplan sollten die oben genannten Punkte vor der Gründung unbedingt geklärt werden. Dann können in der Regel auch öffentliche Fördermittel für das Gründungsvorhaben genutzt werden, was den Gründungserfolg auch noch unterstützt.

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